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Smart City Wettbewerb
Smart City Wettbewerb, © Philipp Steurer
Smart City Wettbewerb
Smart City Wettbewerb, © Philipp Steurer

Rathaus | Digitalisierung

Smart City Dornbirn: Preisverleihung

Smart City Dornbirn: Preisverleihung

Junge Entwickler:innen mit neuen und innovativen Ideen, die Dornbirn noch „smarter“ machen zu aktivieren; das ist das Ziel des „Smart City Wettbewerb“, der heuer bereits zum fünften Mal durchgeführt wurde. „Gleich fünf herausragende Projekte wurden am vergangenen Dienstag von einer hochkarätigen Jury ausgezeichnet. Ich gratuliere den Preisträger:innen ganz  herzlich und hoffe, dass sie ihre Ideen, auch mit Unterstützung der Stadt Dornbirn, weiterentwickeln können“, freut sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Neben den drei Hauptgewinner:innen wurden zwei Special Honor Preis vergeben. „„Die Qualität und Bandbreite der Projekte ist beeindruckend. Mit dem Wettbewerb war Dornbirn österreichweit Vorreiter und hat sich erfolgreich als Leuchtturm im Land etabliert“, ergänzt Digitalisierungs-Stadträtin Karin Feurstein-Pichler. Alle Informationen zum Smart City Wettbewerb finden sich unter https://smartcitywettbewerb.com/

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie reagieren wir auf die Herausforderungen der kommenden Jahre? Wie können wir durch technische Innovation zu einem besseren und nachhaltigeren Leben in unserer Stadt beitragen? Antworten zu diesen Fragen liefern nicht nur die Projekte der Preisträger, auch alle anderen insgesamt 22 Einreichungen liefern dazu umsetzbare Ideen. Neben Schulklassen stellten sich auch Student:innen und Start-ups im Rahmen des Wettbewerbs der Herausforderung. Insgesamt standen 6.000,-- Euro an Preisgeldern zur Verfügung, die für die Weiterentwicklung der Projekte verwendet werden können.

 

Siegerprojekt: i.appear von Marilena Tumler

Das Siegerprojekt i.appear von Marilena Tumler beschäftigt sich mit dem virtuellen Erleben von Inhalten aus Kunst, Kultur, Bildung, Marketing oder Tourismus. i.appear ist eine spezielle Hostingplattform mit einer interaktiven Landkarte, die zum Entdecken von Orten, Plätzen und Erlebnispunkten einlädt und diese damit für alle zugänglich macht. Die Plattform verbindet Projekte und schafft so ein digitales Netz, das einen wertvollen Beitrag zur Bildungs- und Kulturlandschaft Dornbirns und vielleicht auch ganz Vorarlbergs leisten kann. Nutzer:innen werden zu Entdecker:innen der Stadt, in dem sie verschiedenste Stationen besuchen, bei denen sie Inhalte in Augmented Reality - aber auch in Form von Bildern, Illustrationen, Videos, Audio und animierten Personen erhalten.

 

2. Platz: dine APP von David Graf, Alexander Fetz, Tariel Immler, Daniel Hiebeler, Jakob Defranceschi und Mathias Johannsen

Die dine APP sammelt die Einzelbestellungen beispielsweise von Schulen und der Lieferant erhält eine einzige Sammelbestellung. Schüler:innen bekommen so gesundes Essen von lokalen Lieferanten zu einem attraktiven Preis. Zusätzlich wird auch die Umwelt geschont, da mit einer Fahrt viele Personen bedient werden können.

 

3. Platz: Rainbow-Bench von Stefan Lutz

Fast jeder kennt das Schicksal der Regenbogenbank aus Bregenz, die kurz nach Aufstellung mehrfach beschädigt und im See versenkt wurde. Daraus entstand die Idee des findigen Tüftlers eine digitale Regenbogenbank zu entwickeln. Die Bank ist interaktiv, vernetzt und erkennt, wenn sie beispielsweise weggetragen oder sonstig grob behandelt* wird. In der Bank sind 1200 LED´s und ein Soundsystem integriert  und so können auch Werbebotschaften oder Informationen transportiert werden. Zusätzliche Sensoren erkennen Personen auf der Sitzfläche oder lösen einen Alarm aus, wenn die Bank bewegt wird.

 

Special Honor 1: Säh-Roboter von Gabor Molnar

Die Idee von Gabor Molnars Sohn (7 Jahre) war es, einen Roboter zu bauen, der ein beliebiges Muster nach einem Bepflanzungsplan autonom aussät. Der Roboter bewegt auf 3D gedruckten Raupenketten, um möglichst viele Terrains befahren zu können. Die Samen setzt er mit Hilfe einer pneumatischen Vorrichtung. Gesteuert wird der Roboter durch eine selbstgeschriebene APP. Für die Orientierung ist GPS und Gyroskop eingebaut. Diese Idee ist ein gutes Beispiel für die Kreativität der Maker-Szene in Dornbirn. Der Roboter wurde beim KidsMakerWeekend in der Stadtbibliothek vorgestellt.

 

Special Honor 2: Smart Meter von Benjamin Cermak

Zählerdaten werden aus dem Smart-Meter im Haus ausgelesen und so können die aktuellen Leistungsdaten vernetzt und analysiert werden. Damit kann der Energieverbrauch überwacht und optimiert werden. Die automatische Integration in die Energiebuchhaltung von Gebäuden visualisiert den Verbrauch und kann auch zur Überwachung von Photovoltaikanlagen eingesetzt werden.

 

Fachjury mit breiten Kompetenzen

Das Thema Smart City ist so bunt wie die Gesellschaft unserer Region. Aus diesem Grund setzt sich die Fach-Jury mit Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen: Julia Grahammer, Geschäftsführung der Jungen Wirtschaft Vorarlberg und der Initiative StartupLand vertritt die Perspektive Junger Unternehmen in der Region; Karin Feurstein-Pichler ist als Stadträtin in Dornbirn für die Themen Energieeffizienz und Energieautonomie, Digitalisierung und Smart City verantwortlich; Prof. (FH) Guido Kempter Leiter des Forschungszentrums Nutzerzentrierte Technologien hat den Nutzerfokus um Blick; Prof. Klaus Frick ist Mathematiker und Experte für Signal- und Bildverarbeitung, Numerische Mathematik Data Analytics und Statistik an der FH OST Schweiz und Mathias Bertsch ist als Standortentwickler bei der WISTO Fachmann für Forschung und Entwicklung, Innovation und Unternehmensgründung.

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